So der Titel eines Berichtes der PNP vom 12.02.2021

Derzeit laufen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens die Erörterungstermine der verschiedenen Einwender, neben der Stadt Osterhofen und vielen Privatpersonen zählt dazu auch die Jagdgenossenschaft. Diese hatte am Dienstag ihren Termin im Deggendorfer Landratsamt und sollte von Jagdvorsteher Herbert Jakob vertreten werden sowie von Andrea Scheday.

Doch es kam anders als erwartet. Andrea Scheday, Mitglied der Jagdgenossenschaft Arbing wurde kurzerhand von dem Erörterungstermin ausgeschlossen. 

"Ich hab mich wahnsinnig geärgert", sagt Andrea Scheday und ist auch einige Tage nach dem Vorfall noch aufgebracht: Zum Erörterungstermin der Jagdgenossenschaft Arbing (Stadt Osterhofen, Lkr. Deggendorf) für den Hochwasserschutz-Ausbau an der Donau musste sie noch vor der Sitzung den Saal verlassen. Warum, das versteht sie bis heute nicht.

 

Im Vorfeld hieß es, sie brauche eine Bestätigung, dass sie Mitglied der Jagdgenossenschaft ist. Das konnte sie nach ihrer Ansichtauch: Andrea Scheday hat von ihren Eltern einen Acker übernommen, was sie durch den Übergabevertrag belegen konnte. Einzig die Eintragung ins Grundbuch stehe noch aus, sagt Scheday. Jagdvorsteher Herbert Jakob hatte zudem einen Auszug des Jagdkatasters auf seinem Handy und hätte belegen können, dass die Ackerfläche im Gebiet der Jagdgenossenschaft liegt undAndrea Scheday somit Mitglied der Jagdgenossenschaft ist.

Warum es dennoch zum Ausschluss bei dem wichten Termin zum Ausbau des Hochwasserschutzes gekommen ist könnt ihr im PNPplus-Artikel: Ärger um Erörterungstermin der Jagdgenossenschaft der Samstagsausgabe lesen oder hier.